Unser NEUER Newsletter ist da!
vom 2017-06-13 13:29:00
Unser kostenloser Newsletter informiert sie viermal im Jahr zu aktuellen Aktivitäten der ÖBVS und Themen der Studienwelt, ergänzt um Berichte und wichtige Weiterbildungs-, Kongress- und Veranstaltungstermine.
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Das Ende des digitalen Feudalismus mit MIDATA.coop
vom 2017-04-21 12:07:32
Die neue Art Daten für klinische Studien zu verarbeiten: in BürgerInnenhand, transparent, sicher und non-for profit
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Unser Kongressbericht ist da!
vom 2017-04-12 15:31:27
Hier finden Sie einen Bericht über unseren 1. D-A-CH Dreiländer-kongress für Studienpersonal in Wien am 24. und 25. März 2017
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GCP-Novelle: Harmonisierte ICH-Leitlinie für die EU, Japan und die USA
vom 2017-04-11 11:58:38
Wir stellen den Addendumtext E6 (R2) zur ursprünglichen GCP ICH E6 (R1) -Richtlinie vor. Hier steht auch die vollständige Version des Addendums für Sie zum Download bereit
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GOOD CLINICAL PRACTICE - Neuester Stand der Richtlinien klinischer Prüfungen
vom 2017-01-20 15:01:50
Inoffizielle Übersetzung des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller ICH-Thema E6 und das Addedndum E6 (R2)
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WARUM EIN ÖSTERREICHISCHER BERUFSVERBAND FÜR STUDIENASSISTENTINNEN, STUDY NURSES & COORDINATORS?

In der Studienlandschaft ist es für gute Qualität in der klinischen Forschung von immenser Bedeutung, dass es Personen gibt, die für die Koordination der Studien verantwortlich sind. Dies wird in Österreich durch Study Nurses, Studienassistenten und Coordinators erfüllt. Welche Ausbildung diese Arbeitskräfte mitbringen, wird je nach Bedarf vom Auftraggeber vorgegeben. Es gibt bis dato kein einheitliches Ausbildungscurriculum, welches in ein Gesetz verankert werden konnte. Das erschwert auch die Einstellungskriterien und die einheitliche Aufgabenverteilung der Mitarbeiter an einer Studie. Eine Definition der Rechte und der Pflichten dieser immer größer werdenden Berufsgruppe steht ebenfalls aus. Wie wir aus der Geschichte der Pflege gelernt haben: es ist alles gut, solange kein Vorfall passiert. Wenn allerdings etwas Unerwünschtes passiert, wird vieles an den Pranger gestellt und es könnte leicht passieren, dass das Image der klinischen Forschung zu Schaden kommen könnte. Dies gilt es zu vermeiden, in dem man klare Regeln aufstellt - nicht um zu trennen, sondern um eine neue Berufsgruppe erfolgreich in das bestehende Setting zu integrieren.
Die Forschungslandschaft unterliegt einem stetigen Wandel, wodurch die Notwendigkeit eines gut und sicher gebildeten Personals unterstützt werden muss. Die Sicherheit liegt im Wissen und der Kenntnis der Gesetzeslage und der Hintergründe in denen man arbeitet. Des Weiteren ist es ein unabdingbares Qualitätskriterium.

Dies führt zu der Prämisse, dass ein Bundesverband für diese Berufsgruppe gegründet werden musste.

Wettbewerbsfähigkeit

Der enorme Arbeitsaufwand geht einher mit Gesetzesänderungen und massiver Zunahme des Arbeitspensums. Hier schlägt sich die Qualitätssicherung wieder bei qualifiziertem Personal nieder. Des Weiteren muss Europa wettbewerbsfähig bleiben, so ist es sehr wichtig sich länderübergreifend auszutauschen und im deutschsprachigen Raum zusammen zu arbeiten. In der Praxis hat sich ein Arbeitskreis aus Mitgliedern von Deutschland, Schweiz und Österreich gebildet. In diesem Kreis sollen weitgehend vereinheitlichte Ausbildungscurricula entwickelt und  Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Gemeinsamkeiten sollen herausgearbeitet und sinnvoll in den Arbeitsbereich eingebracht werden.

Qualitätssicherung

Ein Zeichen für Qualitätssicherung ist eine staatlich, anerkannte Ausbildung und Rahmenbedingungen, in denen sich die Arbeitskräfte bewegen können. Wissen soll fundiert und weiterentwickelt werden. Eine Anlaufstelle soll Sicherheit für das Personal ebenso wie für Sponsoren, Firmen oder andere Interessierte bieten. Gesamtziel der Berufsverbandsgründung ist eine bundesweite Anerkennung von Studienassistenten, Study Nurses und Studienkoordinatoren in der Klinischen Forschung als eigenständigen Beruf mit eigenem Ausbildungscurriculum.